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Liebe BUNDler:innen und interessierte Leser:innen,
die unfassbare Macht der Grünen ist vorbei: CDU und SPD nehmen Abschied. Zunächst nur Abschied von beschlossenen Zielen in der Verkehrspolitik, andere Bereiche der Zukunftspolitik werden aber zweifellos folgen. Realitätsfern sind ja immer die anderen, daher sollen die mit breiter Mehrheit getroffenen Beschlüsse zur Verkehrswende, die letzten Endes weit mehr als Verkehr – und erst recht mehr als Radverkehr sind – einem „Realitätscheck“ unterzogen werden. Als wäre die alte CDU und die alte SPD bei Beschlussfassung nicht dabei gewesen.
Nicht alles ist schlecht, was nun verkündet wird. Und man könnte sagen, dass es gar kein echter Abschied ist, denn die Beschlüsse zu Nachhaltigkeit, Verkehrswende, Klimaanpassung, Schwammstadt, Katastrophenvorsorge, Biodiversität etc. hatten jenseits der Sonntagsreden ohnehin kaum konkrete Folgen. Schon die Beschlüsse wurden so formuliert, dass sie allenfalls geringe Relevanz hervorriefen. Und selbst das Wenige wurde verzögert, bis neue Mehrheiten das Gegenteil beschließen konnten.
Doch tatsächlich geht der Abschied grundsätzlich weiter: Letztlich wird Abschied genommen von einer an Fakten orientierten Politik, man setzt auf reines Verwalten und ein „Weiter so“ hinter Nebelkerzen vermeintlicher Rationalität.
Dabei wäre es Zeit für eine andere Politik: Eine, welche die Zukunft angeht, Probleme fachlich versteht, sie als existent anerkennt und die Notwendigkeit von grundlegenden Veränderungen akzeptiert. Dazu bedarf es Strategie statt Taktik. Was sich andeutet, sind fünf teure Jahre der politischen Arbeitsverweigerung, denn die „Arbeit“ von Politik ist es, Strukturen zukunftstauglich zu verändern, die Stadt resilient zu machen.
Arbeitsverweigerung – wie in der Politik – leistet sich der Osterhase nicht. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen/Euch allen schöne Feiertage.
Unsere Themen: - Oberbürgermeister Kufen jetzt Nachhaltigkeitsexperte
- Alte Hasen und neue Generation bei der Unteren Landschaftsbehörde
- Unsere Kooperation mit der Margarethe Krupp–Stiftung
- Repair Café im Wandel
- Jetzt auch „Löten“...
- Mehr Unterstützung in der AG „Stellung nehmen“
- Kommunale Wärmeplanung
- „Rollassel“ bei der Jahrestagung AGUM
- Wasser auf den Mühlen
- Save the Date – Jahresmitgliederversammlung
- Unsere Sensen- und Dengelkurse 2026
- Unsere Termine
Wir freuen uns Sie/Dich bei einer der nächsten Veranstaltung zu sehen :)
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Oberbürgermeister Kufen jetzt Nachhaltigkeitsexperte
Wir gratulieren … und fragen uns, warum der Rat auf der Website den Hinweis auf die Grüne Hauptstadt nimmt – hat unser OB vielleicht bislang zu wenig Kompetenz in Sachen Nachhaltigkeit gezeigt und es bedurfte dieser Rechtfertigung? Ein erster Einsatz wird bei der Kommunalen Wärmeplanung erforderlich. Dazu hat der Nachhaltigkeitsrat im Januar ein Positionspapier erarbeitet, an dem sich die Stadt noch abarbeiten kann…
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Alte Hasen und neue Generation bei der Unteren Naturschutzbehörde
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Unsere Kooperation mit der Margarethe Krupp–Stiftung
Die Margarethe Krupp-Stiftung und drei Naturschutzverbände (BUND KG-Essen, NABU Regionalverband Ruhr e. V. und der NaturGarten e. V.) setzen gemeinsam weitere konkrete Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt in der Margarethe Krupp-Siedlung um. Es begann 2024 / 25 mit der Anlage von Wildwiesen, um das typische artenarme „Abstandsbegleitgrün“ in der Siedlung aufzuwerten. In 2026 folgen nun weitere konkrete Schritte auch in Hinblick auf die IGA 27: Ein repräsentativer Wildbienenstand, 200 eigens konstruierte und gefertigte Wildbienennisthilfen (die die Stiftung zum symbolischen Preis von 5,00 € an ihre Mieter und Mieterinnen abgibt) und eine Naturgarten-Ausstellung* im Foyer des neuen Verwaltungsgebäude der Margarethe Krupp-Stiftung.
* bis 22. April während der Öffnungszeiten (Adresse: Altenau 2; Mo.-Fr. 7.30 – 12.00 Uhr; Fr. 7.30 – 13.00 Uhr)
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Repair Café im Wandel
Um die Aufgaben auf mehr Schultern zu verteilen, übernimmt Vera Etterich ab jetzt die Betreuung des Repair Cafés im VUZ von Anna Heinrichs.
Vera engagiert sich, weil sie zu mehr Nachhaltigkeit in ihrer Umgebung beitragen will. Wir freuen uns über dieses Engagement.
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Jetzt auch „Löten“...
… für das Erfassen und Beobachten von Vögeln und Fledermäusen. Eine technikaffine Untergruppe unserer Artenschutz-AG hat sich gebildet, um mit digitaler Technik Daten zum Vorkommen von Vögeln und Fledermäusen zu erfassen. Dazu hat die AG bereits sechs Audiomoth-Geräte angeschafft, fünf Geräte werden auf dem Terrassenfriedhof eingesetzt.
AG-Mitglied Harald Kramer hatte die Idee, in einem Workshop weitere 20 Geräte im Eigenbau durch Löten herzustellen. Diese können dann an interessierte Bürger:innen ausgeliehen werden, damit eigene Aufnahmen gemacht werden können und ein Erleben der Natur im eigenen Umfeld ermöglicht wird. Interessenten für den “Löt“-Workshop sind sehr willkommen. Anfragen gerne an: artenschutz (at) bund-essen.de
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Mehr Unterstützung in der AG „Stellung nehmen“
Jörg Fromme ist als neuer alter Hase in der AG dabei. Bislang ist er vor allem in der Nachhaltigkeitsarbeit der evangelischen Kirche aktiv. Mit seinem Wissen und Können als Ingenieur erweist er sich als Bereicherung für unsere AG Arbeit. An der umfassenden Stellungnahme zur kommunalen Wärmeplanung der Stadt Essen hat er bereits mitgewirkt.
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Kommunale Wärmeplanung
Mit einer umfassenden Stellungnahme haben sich BUND und NABU an der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Kommunalen Wärmeplanung beteiligt: Im Grunde war die Stellungnahme schon veraltet, als sie abgegeben wurde, beabsichtigt die Bundesregierung doch, das zentrale Element aller Berechnungen, die verbindliche Quote für Regenerative, abzuschaffen.
Davon unabhängig schafft es auch die Stadt Essen vor bürgerschaftlichem Engagement abzuschrecken. Für alle 34 Stellungnahmen stellt sie „keine Auswirkung auf den aktuellen Stand der Wärmeplanung“ fest. Der BUND darf sich immerhin freuen, zu seiner Stellungnahme neun Abwägungstexte „gewonnen“ zu haben. Immerhin 28 andere Stellungnahmen erhielten nur 1 - 3 Abwägungstexte.
Allen Abwägungen gemeinsam: Die Minitexte der Stadt, die Auskunft darüber geben sollen, wie mit den Stellungnahmen umgegangen sind, wurden nicht auf konkrete Inhalte bezogen, können also nicht nachgehalten werden und geben der neuen Koalition alle Freiheiten wieder Nichts zu entscheiden … aber davon ganz viel.
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„Rollassel“ bei der Jahrestagung AGUM
Dietmar Schruck hat mit der Rollassel den BUND Essen bei der Jahrestagung der AGUM (Arbeitsgemeinschaft der Umweltmobile) in Sachsen repräsentiert. Die Umweltmobile sind in Sachen Umweltbildung unterwegs an Schulen, Kleingartenvereinen, bei Umweltinitiativen etc.
Dietmar Schruck trug den ersten Preis beim „Wettbewerb Köcherfliegenlarven basteln“ in der Kategorie „Am einfachsten zu basteln“ nach Essen. Ein Videobericht von der Tagung kann auf YouTube aufgerufen werden.
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Wasser auf den Mühlen
Die AG Wasser und Klimaanpassung nimmt weiter Fahrt auf: Beim Workshop zur „blau-grünen Infrastruktur“ in der Innenstadt wurden neue Ideen für ein klimaangepasstes Essen gesammelt, während eine Exkursion an den Deilbach bereits in Vorbereitung ist. Auch das Thema historische Wasserkraft rückt in den Fokus – unter anderem mit Blick auf Mühlen als frühere Wasserkraftanlagen in Essen. Zudem geht es endlich weiter mit unserem Projekt zur Priorisierung von Gewässerrenaturierungen. In den kommenden Monaten stehen außerdem neue Themen auf unserer Agenda, darunter die Begrünung von Straßenbahnmasten und Parkplatzanlagen.
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Save the Date – Jahresmitgliederversammlung
Unsere Jahresmitgliederversammlung 2026 findet am Freitag, 29.05., ab 18 Uhr in unseren Räumlichkeiten, dem Verkehrs- und Umweltzentrum in der Innenstadt statt. Die Tagesordnung wird rechtzeitig verschickt. Die Versammlung ist auch offen für Interessierte, die sich über die BUND-Kreisgruppe informieren wollen.
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Unsere Sensen- und Dengelkurse 2026
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