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Liebe Leserin, lieber Leser,

Umwelt ist "in" - die Republik ergrünt. Derzeitige Themen sind Flächenverbrauch durch Bebauung und der Klimaschutz, im Jahr 2018 war es der Artenschutz („Insektensterben“). Als Umweltverband müssen wir über die Modewellen in den Massenmedien hinweg an allen Einzelthemen dranbleiben, informieren, anregen … Wir müssen und wollen auch nach rechts und links schauen, denn Umweltschutz hat zwingend mit grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen zu tun. Konsummuster, Verkehrsverhalten, Ressourcenverbrauch … vieles steht in den nächsten Jahren auf dem Prüfstand.

Sie haben nunmehr die erste Ausgabe des neuen Newsletters der BUND-Kreisgruppe Essen vor sich. Dieser ersetzt die bisherigen Mails der Kreisgruppe.

WICHTIG: Wenn Sie unsere nächsten Newletter auch weiterhin bekommen möchten, melden Sie sich bitte hier gemäß der DSGVO an!!!

Der Newsletter ist eingebunden in den Relaunch der Website (haben sie schon reingeschaut?) und in weitere Aktivitäten zur Gewinnung von Aktiven für den Umweltschutz in Essen. In diesem und im letzten Jahr war das insbesondere unsere vierteilige Fortbildungsreihe zur Qualifizierung von Menschen für die Erstellung von Stellungnahmen in Plan- und Genehmigungsverfahren sowie die Mitgliederbefragung (s. u.).

Neben der notwendigen Reaktion auf laufendes Geschehen wollen wir in Website und Newsletter zukünftig auch proaktiv Aktivitäten anregen (in Vorbereitung u. a. eine Initiative zum Artenschutz). Außerdem wollen wir auch mit selbstkritischen Positionen überraschen (es mag schon einmal gegen den Strich gebürstet werden) und nützlich sein (Tipps, Hinweise, Termine etc.). Website und Newsletter ergänzen sich dabei und nehmen aufeinander Bezug.

Der Newsletter ist Teil dessen, was wir vor 15 Monaten begonnen haben und in diesem Jahr als Aufbruch 2020 fortsetzen wollen - mit dem einen zentralen Ziel: Wir müssen mehr werden - mehr Aktive!

Die Redaktion hofft auf interessierte Leser und Leserinnen und freut sich über jede Reaktion unter newsletter@bund-essen.de.

Viel Spaß beim Stöbern!

Herzliche Grüße
Ihre/Eure BUND-Kreisgruppe Essen

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Neues auf der Website

Einen Scheck über 3000,- € nahm unsere AG Wasser in der Universität Essen im Empfang. Das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) vergab im Rahmen der Veranstaltung „Fortschrittswerkstatt FUTURE WATER“ die Zuwendung für unser zivilgesellschaftliches Engagement. Lesen Sie hier den Kurzbericht zum Messeauftritt der AG Wasser. Die AG freut sich ebenfalls über Teilnehmende an ihren regelmäßigen Gewässerschauen mit dem Fahrrad. (siehe z.B. „Berne-Tour“). Neu ist auch die Darstellung zu den in Essen anzutreffenden Fließgewässertypen – Maßstab dafür, was sein sollte. Vergleichen Sie mit Ihrem Bach.

Zum zweiten Mal hat die Essener Kreisgruppe die Fahrt zur Demonstration „Wir haben es satt“ für eine nachhaltige Landwirtschaft in Berlin gesponsert und organisiert. Erstmalig konnten einige Aktive auch bei Berliner BUND-Mitgliedern „couchsurfen“. Eine Nachbetrachtung und Impressionen von 27.000 Demonstranten und 170 Treckern lesen sie hier.

Unsere neue AG ZERO WASTE (zusammen mit Transition Town Essen) erfreut sich reger Beteiligung. Lesen Sie Hinweise zur AG und zum neuen „Do-It-Yourself-Workshop „Müll vermeiden im Bad“ mit praktischen Tipps und der Herstellung eigener Pflegeprodukte im Stadtwandel-Laden in Holsterhausen.

In der neuen Rubrik StadtEMPFINDEN sammeln wir Äußerungen, wie jemand in besonderer Weise die Natur erleben konnte und diese zu lieben gelernt hat.

Die Verbrennung giftiger Abfälle im alten Ofen der Fa. Harmuth im Essener Stadthafen hat uns thematisch beschäftigt. Wir erwarten in Kürze die Eröffnung des Genehmigungsverfahrens und informieren über das öffentliche Beteiligungsverfahren, an der wir uns mit einer eigenen Stellungnahme durch unsere Fachberaterin beteiligen werden. Lesen Sie dazu auch das Interview mit Claudia Baitinger.

Zu Fragen der Waldbewirtschaftung hat sich unsere Waldexpertin Cornelia Fitger anhand eines umfangreichen Fragenkatalog der Internetredaktion geäußert und den Blick dabei auch weit in die Vergangenheit schweifen lassen.

Unsere Fortbildungsreihe „Stellung nehmen“ (zusammen mit NABU und LNU) hat bereits drei gut besuchte Veranstaltungen durchgeführt. Ziel ist die Qualifizierung von Aktiven als Gruppe, um in Zukunft Stellungnahmen nicht als Einzeltäter/in schreiben zu können. Lesen Sie die Infos zu den Themen Bebauungspläne, Wasser, Arten- und Bodenschutz oder die kleine Nachbetrachtung zum letzten Workshop.

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Heruntergebrochen

Insektensterben, Stadtwandel, Klimaschutz, Mobilitätswende, gesundes Leben: An dieser Stelle wollen wir künftig die „Großen Themen“ auf Essen herunterbrechen. Fragen was erforderlich ist und prüfen was tatsächlich passiert. Doch bei diesem ersten – recht lang geratenen – Newsletter wollen wir uns ausnahmsweise mit uns selbst beschäftigen.

Zeitgleich mit diesem Newsletter werden alle Mitglieder mit einer Postkarte auf unsere Mitgliederbefragung aufmerksam gemacht. „Brennen“ ist diese betitelt, denn wie schon Augustinus sagte,

In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.

Mit der Befragung wollen wir erfahren, wo die Interessen unserer Mitglieder liegen und wo sich die Einzelnen in kleinen und größeren Zusammenhängen einbringen wollen und können. Wir fragen konkrete Aktionen an, aber auch ihre Einschätzung zu bestimmten Aktionsformen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und beteiligen Sie sich an unserer gemeinsamen Sache. Nutzen Sie insbesondere auch die Textfelder in den Frageblöcken, um ihre ganz eigenen Ideen einzubringen. Ideen, die ihren zeitlichen Möglichkeiten und den persönlichen Fähigkeiten und Interessen entsprechen. Jede Beteiligung hilft.

Auch die Struktur unserer neuen Website lädt Sie zum Mitmachen ein. Sie haben ein Buch gelesen, einen Podcast gehört, von dem Sie denken andere könnten davon auch profitieren? Schreiben Sie einen kurzen Betrag. Sie finden Vergnügen an der Arbeit mit Luftbildern und Karten? Melden sie sich.

Es soll konkreter werden, aber es fehlt der konkrete Anknüpfungspunkt? Sie sind neu und kennen noch niemanden? Dann kommen Sie zur 1. Essener Klimakonferenz „Gemeinsam für den Stadtwandel“ am 16.02.2020 in die Zeche Carl.
Beim „Stadtgezwischer“ werden sich etwa 40 Gruppen kurz vorstellen und beim anschließenden „Tabletalk“ nicht nur Rede und Antwort stehen, sondern hoffentlich mit vielen noch nicht organisierten oder in Gemeinschaft aktiven Menschen konkretes Handeln in Essen anstoßen. Der BUND wird am Nachmittag eines der Foren organisieren: "Was war, was ist, was sein soll: Wahlversprechen und Beschlüsse auf dem Prüfstand."

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Termine

10.02.2020: „SOLARSTADT WERDEN“ – Faktoren des Gelingens (Vortrag mit Diskussion)

12.02.2020: Beirat bei der Unteren Naturschutzbehörde

13.02.2020: AG Zero Waste (Gruppentreffen)

16.02.2020: 1. Essener Klimakonferenz (in der Zeche Carl - UNBEDINGT TEILNEHMEN)

17.02.20202: AG Zero Waste: Müll vermeiden im Bad: WORKSHOP!

18.02.2020: AG Wasser (Gruppentreffen)

ab 18.02.2020: Tatort Erde – Ein Planet wir verändert (Ausstellung in der VHS bis 19. Juni 2020 )

05.03.2020: AG Zero Waste (Gruppentreffen)

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Aufgelesen

Die „Toolbox Klimaanpassung im Stadtumbau“ bietet ein breites Spektrum an Vorschlägen für konkrete Maßnahmen, Analyse, Hinweisen für die Öffentlichkeitsarbeit und mehr. Die Inhalte der Toolbox sollen inspirieren und motivieren, sich aktiv und kundig für Klimaanpassung in der Stadtentwicklung einzusetzen.

Kippelemente, also Situationen in denen schlagartig grundlegende Veränderungen eintreten, sind seit Jahren als eine besondere Gefahr für das Weltklima bekannt. In einer neuen Studie wird der Ansatz auf gesellschaftliche Prozesse angewandt und herausgearbeitet, welche gesellschaftlich-soziale Kippelemente durch gezielte Interventionen ausgelöst werden können, um einen schnellen weltweiten Übergang in eine kohlenstoffneutrale Welt zu bewirken. Beiträge zur Studie unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, bei Heise.de und (mit zahlreichen Fachkommentaren) hier.

Nicht in Vergessenheit geraten sollten die umfangreichen Sonderausgaben von TAZ und Freitag (kostenlos als Demoausgabe) zum Klimadesaster.

Mit Fragen des Artenschutzes (auch) aus historischer Perspektive beschäftigt sich ein lesenswerter längerer Beitrag von Tanja Busse, der auf dem Buch „Das Sterben der anderen. Wie wir die biologische Vielfalt noch retten können“ basiert.

Green-IT und die Umweltkosten des Internet, vor allem durch Streaming von Filmen, aber auch durch eine simple Google-Suche haben das Zeug zum Thema des Jahres 2020 zu werden. Einen Einstieg in die Thematik bietet die TAZ in zwei Artikeln mit weiterführenden Verweisen.

Zum Für und Wider von Elektroautos und ihrer „ökologischen Rucksäcke“ hat das WDR-Fernsehen eine Sendung produziert, die in der Mediathek verfügbar ist. Wie wir schon seit Jahrzehnten sagen: eine grundlegende Verkehrswende ist erforderlich, einfach auf E-Antrieb umzusteigen, führt nur zu anderen Umweltproblemen.

Die japanische Regierung glaubt offenbar einen Weg gefunden zu haben, den Eindruck zu erwecken, Fukushima sei überwunden. Die Ärzte-Organisation IPPNW und ausgestrahlt haben eine Unterschriftenaktion gestartet und sagen „Nein“ zu olympischen Wettbewerben in radioaktiv kontaminierten Gebieten.

Bodentrockenheit: In mehreren Agenturen kam die Meldung, dass unsere Böden noch in 1 m Tiefe unter Trockenheit leiden. Es müsste bis März durchgehend regnen, um das auszugleichen! Darum: Begrüßen wir Schmuddelwetter und Nieselregen - für die Böden!

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