BUND-Kreisgruppe Essen

Winter im Park

Auch im Winter lassen sich schöne Beobachtungen machen und Stimmungen einfangen…

Das Schilf mit seinen Samen bleibt im Winter stehen und dient – wo es diese sehr seltenen Vögel noch gibt – den Bartmeisen als Nahrung. Hier erfreut uns nur der Anblick der Gräser. Im Stadtgarten gibt es außer Stockenten und Blässhühnern keine einheimischen Wasservögel. Gegen das Verbot, die Vögel im Park zu füttern, wird regelmäßig verstoßen mit ungünstigen Folgen für das Gewässer. Auch Ratten und Tauben nehmen das Brot gern, wenn es auf den Rasen geworfen wurde. Soweit die negative Seite des Fütterns. In diesem Winter haben die zahlreichen Tauben allerdings einen Habicht angezogen, der schon erwachsen, aber noch nicht ausgefärbt ist, also braun und mit cremeweißer Brust mit senkrechten braunen Strichen, während die ausgefärbten Habichte feine graue Querstreifen auf weißem Grund aufweisen. Auf dem Foto von Anfang Januar ist die Brust schon ziemlich hell.

Die Tauben sind jedenfalls auch für einen noch wenig erfahrenen Habicht eine gute Nahrungsquelle.

 

 

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