Dort stellte sich das junge Fridays for Future-Team vor und rief dazu auf, sich gemeinsam für eine gerechte Energiewende sowie gegen den Neubau von Gaskraftwerken zu engagieren und mehr Klimagerechtigkeit zu fordern. Der Protest richtete sich explizit gegen die aktuelle Energiepolitik von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU).
Auch die Organisatoren des Radentscheids Essen waren vor Ort. Sie appellierten an die Bevölkerung, sich gegen die jüngste Entscheidung des Essener Stadtrates zu stemmen, die bereits verabschiedeten Maßnahmen zur Förderung von Fahrrad- und Fußgängerverkehr zurückzunehmen.
Eine größere Gruppe des BUND Essen war mit Fahnen und Bannern vertreten und verlieh der Kundgebung zusätzliche Sichtbarkeit.
Teilnehmerzahl überschaubar
Insgesamt schätzte man rund 300 Teilnehmer:innen, die sich – unterstützt von Trommeln, Sprechchören und Trillerpfeifen – durch die Innenstadt zum Rathaus bewegten. Es blieb unklar, ob zum Zeitpunkt der Demonstration noch Verantwortliche im Rathaus anwesend waren, um die Forderungen entgegenzunehmen.
Zum Abschluss forderte eine Poetry-Slammerin jede/n Einzelne/n auf, im eigenen Umfeld konkrete Schritte zu prüfen, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu reduzieren.
Für die neue Fridays for Future-Gruppe markierte die Aktion einen gelungenen Neustart in Essen und ein deutliches Zeichen für engagierten Klimaschutz.