BUND-Kreisgruppe Essen

Gegner sind nicht Verwaltung und Politik – Gegner ist der Status-Quo

03. Juli 2022

BUND-Essen-Mitgliederversammlung wählte in lebhafter Sitzung neuen Vorstand

Unser neuer Vorstand: Frank Mildenberger (Schatzmeister), Martin Kaiser, Anna Heinrichs, Marie-Rose Joos, Andreas Bolle (v. l. n. r.)  (Martin Kaiser)

Am 24. Juni 2022 fand endlich die mehrfach verschobene Jahresmitgliederversammlung der BUND-Kreisgruppe in der Dreifaltigkeitskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Essen-Borbeck-Vogelheim statt. Neben dem Vorstand wurden auch verschiedene weitere Funktionen neu besetzt.

Der neue, jetzt fünfköpfige, Vorstand setzt sich zusammen aus Andreas Bolle, Anna Heinrichs, Marie-Rose Joos und Martin Kaiser. Einstimmig wiedergewählt wurde unserer langjähriger Schatzmeister Frank Mildenberger. Für die Landesdelegiertenkonferenz gewählt wurden Kimberly Becker und Dorothee Einhaus, Stellvertreter*innen sind Martin und Susanne Hase. Zum Kassenprüfer wurde Dietmar Schruck gewählt, die Stellvertretung übernimmt Dr. Michaela de Groot.

Im Namen der Mitglieder dankte BUND-Beiratsmitglied Georg Nesselhauf den beiden scheidenden Vorstandsmitgliedern Dr. Cornelia Fitger und Klaus Franzke für ihre jahrzehntelange Tätigkeit und wünschte dem neuen Vorstand viel Glück. „Wir freuen uns, dass nunmehr auch drei Sprecher*innen aus den aktiven AGs im Vorstand vertreten sind“, so Martin Kaiser. „Die Mitglieder können uns, weitere Aktive und unsere vielseitigen Tätigkeiten am 20. August auf dem Klimafest in Altenessen persönlich kennenlernen“, erklärte Anna Heinrichs.

Der neue Vorstand hat mit seiner ersten Sitzung bereits die Geschäfte aufgenommen und wird sich ab sofort monatlich treffen. „Die Klima- und Umweltkrise nimmt immer bedrohlichere Formen an und verlangt rasches und konsequentes Handeln. Das umzusetzen müssen wir mehr Aktive werden“, so Andreas Bolle. Einen effektiven Einsatz für den Umweltschutz will der neue Vorstand durch den bereits begonnenen Schulterschluss mit anderen lebendigen Organisationen, wie dem NABU und Gemeinsam für Stadtwandel gewährleisten, aber auch neue eigene Themen-AGs fördern. „Unsere Gegner sind nicht Politik und Verwaltung - unser Gegner ist der Status Quo“, lässt sich die Position des neuen Vorstandes zusammenfassen.

„Na dann macht mal!“, war nach der Wahl zu hören. Was sich einfach anhört, wird trotz des spürbaren Elans keine einfache Aufgabe sein, dazu gehört auch „Macht mit!“. Da waren sich die meisten Mitglieder einig und wünschten gutes Gelingen.


Nachtrag vom 14.07.2022: hier die entsprechende Pressemitteilung

Zur Übersicht