BUND-Kreisgruppe Essen

Gewässerschauen der AG Wasser

 (Martin Kaiser)

Im eigentlichen Sinne ist eine Gewässerschau (oder Wasserschau) die regelmäßige (mindestens alle 5 Jahre) erforderliche behördliche Besichtigung von Gewässern. Sie umfasst nicht nur das Wasser selbst, sondern auch das gesamte Gewässer mit seinem Bett, den Ufern, den Anlagen in und am Gewässer. Die Kontrolle bezieht sich auf die Unterhaltung und die Feststellung der Gewässerbenutzung und auf die Umsetzungsmaßnahmen, die unsere Flüsse und Bäche wieder in den von der Wasserrahmenrichtlinie festgelegten „guten ökologischen Zustand“ versetzen soll (siehe dazu auch die Infos der WBW). Für unsere Essener Gewässer ist das neben der Emschergenossenschaft und dem Ruhrverband auch die Stadt Essen.

Wir als AG Wasser führen unsere „Gewässerschauen“ aus zwei Gründen durch:

Zum einen ist es für uns ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit. Wir wollen mit unseren Exkursionen auf die Bedeutung unserer Gewässer als Lebensadern, für den Schutz der Biodiversität, den Erhalt unserer natürlichen Ressourcen und den Hochwasserschutz aufmerksam machen. Eingeladen sind alle Interessierten Mitbürger*/innen, die einen anderen Blick auf Ihren Bach vor der eigenen Haustüre werfen wollen.

Zum anderen wollen wir uns über den Zustand unserer Essener Gewässer auch immer selbst einen konkreten Eindruck verschaffen, um in Gremienarbeit in Stadtverwaltung und Stadtpolitik Hinweise auf gute und weniger gute Entwicklungen hinzuweisen. Dazu haben wir als anerkannter Naturschutzverband eine Verpflichtung (s. z.B. Beiratsarbeit bei der Unteren Naturschutzbehörde).

Unsere bereits durchgeführten Gewässerschauen mit den dazugehörigen Informationen in Einladungen und Nachbetrachtungen finden Sie in unseren hier aufgeführten Meldungen.

 


 

Meldungen:

Gewässerschau an der Berne

Gewässerschau am Wolfsbach

Gewässerschau im Schellenberger Wald

Wolfsbach-Tour